Kirchenführer hat ruhige Nacht verbracht
Papst kann nach Operation selbst atmen

Papst Johannes Paul II. kann nach Angaben des Vatikans nach seiner Luftröhrenoperation selbstständig atmen. Allerdings werde er für einige Tage nicht sprechen können.

HB ROM. Der 84-Jährige habe jedoch keine Lungenentzündung und kein Fieber, sagte Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro-Valls am Freitag.

Der Papst brauche keine fremde Atemhilfe, fügte er hinzu. Er widersprach Pressemeldungen, wonach der Papst zeitweise künstlich beatmet worden sei. Das nächste Bulletin kündigte Navarro-Valls für den kommenden Montag an.

Der Kirchenführer habe eine ruhige Nacht verbracht und sogar ein Frühstück zu sich nehmen können, sagte der Sprecher weiter. Er habe Joghurt und zehn Kekse gegessen sowie Milchkaffee getrunken. Das Kirchenoberhaupt war am Donnerstag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats wegen Grippe und akuter Atemnot ins Gemelli-Krankenhaus in Rom gekommen und am Abend überraschend operiert worden.

US-Präsident George W. Bush übermittelte dem Papst von Bord der Präsidentenmaschine „Air Force One“ aus Genesungswünsche. „Im Namen aller Amerikaner wünschen Laura und ich eine schnelle Erholung. Der Heilige Vater ist in unseren Gedanken und unseren Gebeten“, heißt es nach Angaben des Weißen Hauses in der Botschaft. Bush befand sich am Freitagmorgen zusammen mit seiner Frau Laura auf dem Rückflug von seiner Europareise nach Washington.

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