„Koch des Jahres“
Er ist der Herr der Aromen

Christoph Rüffers Restaurant „Haerlin“ in Hamburg war für das Magazin „Feinschmecker“ bereits das beste Restaurant – jetzt ist er auch noch „Koch des Jahres“. Andere Gourmet-Küchen bekommen indes ihr Fett weg.
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HamburgEr ist der Herr der Aromen – und darum für die Restaurant-Kritiker des Gault-Millau der „Koch des Jahres“: Für den 41 Jahre alten Christoph Rüffer, Küchenchef des Hamburger Nobelrestaurants „Haerlin“, ist es die Krönung eines überaus erfolgreichen Jahres.

Das Magazin „Feinschmecker“ kürte seinen Laden im Hotel „Vier Jahreszeiten“ zum Restaurant des Jahres, und gerade erst hat er den Großen Gourmet Preis Hamburg als bester Koch der Stadt bekommen. Zwei Michelin-Sterne hat er schon seit Jahren.

Warum sein Restaurant ausgerechnet in diesem Jahr so erfolgreich ist, weiß Rüffer auch nicht. „Ich kann nicht sagen, dass wir in diesem Jahr anders kochen, aber vielleicht haben wir uns von uns selbst unbemerkt weiterentwickelt“, sagt er im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

Der Gault-Millau hat allerdings eine Begründung: Das „Haerlin“ habe sich in den vergangenen Jahren quasi noch einmal neu erfunden, Rüffers Küche habe sich aufgemacht in die Moderne und sei darum heute die beste in der Hansestadt.

Die Restaurantkritiker loben „seine aromatisch tiefgründigen Kreationen, die dem Gast oft mit jeder Gabel ein neues Erlebnis bescheren und den Mund noch ausfüllen, wenn die Teller längst abgeräumt sind“.

Rüffers Küche erhielt darum erstmals 19 von 20 möglichen Punkten, einen mehr als im vergangenen Jahr. „Sein vielleicht größtes Talent“, glauben die Tester, „liegt in der Aromenverbindung.“

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