Kohlebergwerk
Dutzende Tote bei Grubenunglück in Sibirien

Eine Methangasexplosion in einem sibirischen Kohlebergwerk hat mindestens 25 Kumpel in den Tod gerissen. Rund 100 Bergarbeiter waren auch Stunden nach dem Unglück noch unter Tage eingeschlossen, wie das Moskauer Katastrophenschutzministerium mitteilte.

HB MOSKAU. Zum Zeitpunkt der Explosion am Montag befanden sich 186 Menschen in der Mine von Nowokusnetsk in der Region Kemerowo. 88 konnten bis zum Abend (Ortszeit) sicher geborgen werden. Mindestens fünf Bergarbeiter erlitten Verletzungen.

Rund ein Dutzend Rettungsteams waren dem Ministerium zufolge noch Stunden nach der Explosion im Einsatz. Sie standen in direktem Kontakt mit den Eingeschlossenen. In dem 2002 eröffneten Bergwerk werden pro Jahr drei Mill. Tonne Kohle gefördert, wie die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti berichtete. Die Sicherheitsvorkehrungen in russischen Bergwerken gelten als mangelhaft, Schlagwetterexplosionen kommen häufig vor.

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