Kontakte zwischen deutschen Stellen und Entführern
ARD: Behörden haben Video der Sahara-Geiseln

Von den 14 europäischen Sahara-Geiseln gibt es nach Informationen der ARD nach fünf Monaten Ungewissheit ein erstes Lebenszeichen. Den deutschen Sicherheitsbehörden liege ein aus Mali übermitteltes Video der Kidnapper vor, das die Entführten zeige, berichtete das ARD-Hauptstadtbüro am Donnerstag in Berlin.

dpa BERLIN In der Aufnahme komme jeder der Gefangenen zu Wort und grüße seine Angehörigen. In der Gewalt der Entführer sind noch 9 Deutsche, 4 Schweizer und 1 Niederländer. Eine Augsburgerin war an den Strapazen des Entführungsdramas in der Wüste gestorben.

Die übrigen Verschleppten hätten die Tortur ihrer Zwangsreise von Algerien nach Mali offenbar gut überstanden, berichtete die ARD weiter. Das Video sei in den vergangenen Tagen aus Mali übermittelt worden und liege jetzt in Berlin vor. Auch ein Datum aus den vergangenen Tagen sei darauf zu sehen. Daraus schlössen die Behörden, dass die Aufnahme nach der Ankunft der Geiseln in Mali entstanden ist.

Nach ARD-Informationen befinden sich die Kontakte zwischen den deutschen Stellen und den Entführern „in einer sehr aktiven Phase“. Ein baldige Freilassung der Geiseln sei aber derzeit noch nicht in Sicht, hieß es weiter.

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