Kraftsportlerin erntet Kritik
Der Zank um einen Babybauch

Auf diese Reaktion war Lea-Ann Ellison nicht vorbereitet: Sie stellte Fotos von sich mit rundem Babybauch ins Netz – beim Gewichtheben. Nach wilden Anschuldigungen im Internet folgten aber auch anerkennende Worte.
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DüsseldorfLea-Ann Ellison ist Bodybuilderin und macht seit zweieinhalb Jahren eine Sportart, namens Crossfit. Dabei handelt es sich um Intensivtraining, das Stärke und Kondition verbessern soll. Medizinbälle stemmen kann sie mit Leichtigkeit, auch Aerobic-Übungen fallen ihr nicht schwer. Oft geht die 35-Jährige fünf mal pro Woche zum Crossfit – sogar zwei Wochen vor dem offiziellen Geburtstermins ihres Kindes.

Was für die trainierte Mutter von zwei Kindern normal ist, hat nun weltweit für Aufregung gesorgt. Als sie am 15. September auf der Facebookseite von Crossfit ihre Fotos gepostet hat, fielen die Reaktionen einiger Nutzer sehr negativ aus. So kommentiert eine Frau: „Total geisteskrank. Das hätte sie nicht tun sollen.“

Und er blieb mit dieser Meinung nicht alleine. „Ich sage, das ist gefährlich“, schreibt eine andere Facebook-Nutzerin. „Es geht um das Baby, nicht darum, wie stark die Mutter ist.“ Britischen Medien zufolge wurde das Foto rund 16.000 Mal kommentiert. Die meisten davon waren Beleidigungen.

Ellison überkam ein Schock, als sie die Resonanz zu ihren Fotos erreichte. Dem amerikanischen Internetportal „Yahoo! Shine“ sagte sie: „Es war kaum eine Minute online, da erhielt ich ein Ansturm von Kommentaren. Männer und Frauen schrieben, dass eine Schwangerschaft keine Zeit sei, sportlich zu sein und dass ich mich eingebildet und egoistisch verhalten würde.“ Davon ließ sich die Amerikanerin nicht einschüchtern und postete weitere Fotos, auch auf ihrer eigenen Facebook-Seite.

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Der Zank um einen Babybauch

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„Ich bin sicher, sie kennt ihr Limit“

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  • Jemand, der regelmäßig Sport treibt, kann garnicht plötzlich aufhören und monatelang stillsitzen. Er/Sie erreicht auch mühelos Leistungshöhen, die für Stubenhocker selbst bei aller Anstrengung völlig außer Reichweite sind.

    Periphere Muskelzonen, z.B. im Beckenboden wachsen durch Sport indirekt mit und werden stärker, sind also auch höheren Beanspruchungen gewachsen. Der Uterus ist mit Flüssigkeit gefüllt und somit nicht kompressibel.

    Ubrigens treibt auch der Embryo Sport in seinem Gehäuse. Jede werdende Mutter weiß das.

  • Wow! Genial die Frau! Warum soll man auch solch ein Aufhebens ums Kinder kriegen machen? Das machen nur Weicheier! Früher kamen die Babys auch mal bei der Arbeit auf dem Acker. Das kündigt sich übrigens früh genug durch die Wehen an.

    Auf Ärzte sollte man besser nicht hören, weil die leben von der Gesundheitsindustrie, eben die Industrie, die keine gesunden Menschen brauchen kann und Geburten am liebsten nur noch im Krankenhaus sehen will...


  • Das ganze Thema kann doch medizinisch beantwortet werden: Sport während der Schwangerschaft ist nicht schädlich für eine Frau - es fällt ihr aufgrund bis zur 1,5 mal höheren Blutmenge im Körper lediglich schwerer Sport in der selben Art und Weise auszuführen, wie vor der Schwangerschaft. In den letzten Wochen vor der Geburt ist allerdings unbedingt von schweren sportlichen Betätigungen abzuraten, da diese eine verfrühte Geburt einleiten können. Von daher ist Frau Ellison Respekt zu zollen, dass sie trotz der besonderen Anstrengungen während der Schwangerschaft ihren Sport fortgeführt hat. Wenn es aber um das Kindeswohl geht, ist es dagegen absolut unverantwortlich in einer so fortgeschrittenen Schwangerschaft schwere Sportarten auszuführen. Die Gesundheit des Kindes wird hier deutlich gefährdet.

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