Krankes Kirchenoberhaupt am Fernseher dabei
Ratzinger vertrat Papst bei der Osterwache

HB BERLIN. Vor Tausenden Gläubigen hat der deutsche Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Ratzinger, am Samstagabend im Petersdom die Osterwache zelebriert. Der schwer kranke Papst Johannes Paul II. konnte zum ersten Mal in seiner 26- jährigen Amtszeit der Messe nicht selbst vorsitzen. Ratzinger versicherte aber, der 84-Jährige verfolge die Zeremonie in seiner Wohnung im Fernsehen.

Anders als bei der Leidensprozession am Karfreitag wurde der Papst, der sich noch von einer Luftröhrenoperation erholt, nicht per Video zugeschaltet. Der Vatikan hatte klargestellt, dass der Papst am Samstag ruhen und sich für den Ostersegen am Sonntag schonen solle. Ratzinger bat die Gläubigen, für das Kirchenoberhaupt zu beten.

Zu Beginn der Osterwache wurde in der Vorhalle das Osterlicht entzündet und anschließend in den Petersdom gebracht. Die Kerze, die die bis dahin im Halbdunkel liegende Basilika erleuchtet, soll die Auferstehung Jesu von den Toten symbolisieren. Auch die Gläubigen entzündeten nach und nach Tausende Kerzen.

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