Krawalle: Kopenhagener Polizei will deutsche Krawallmacher ausweisen

Krawalle
Kopenhagener Polizei will deutsche Krawallmacher ausweisen

Nach erneuten Krawallen in Kopenhagen hat die Polizei am Samstagmorgen bei Razzien in der dänischen Hauptstadt zahlreiche Häuser durchsucht und 90 Verdächtige festgenommen.

HB KOPENHAGEN. Bei den Durchsuchungen sollten vor allem aus Deutschland angereiste Autonome ausfindig gemacht und umgehend ausgewiesen werden, erklärte ein Polizeisprecher. Er konnte keine genauen Zahlen nennen.

Nach Augenzeugenberichten hatten zahlreiche Deutsche eine wichtige Rolle bei den Straßenkämpfen in der Nacht zuvor gespielt. Dabei gab es einen Verletzten, als Demonstranten Pflastersteine warfen, Autos anzündeten und Barrikaden bauten. Seit Beginn der Krawalle am Donnerstag hat die Polizei mehr als 500 Verdächtige festgenommen.

Die deutschen und dänischen Behörden beobachten nach eigenen Angaben derzeit alle Grenzübergänge zwischen Deutschland und Dänemark verstärkt. Damit solle der Zustrom weiterer gewaltbereiter Autonomer in Dänemarks Hauptstadt verhindert werden. Es gebe aber keine Grenzkontrollen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Flensburg.

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