Krebs Todesursache Nummer eins
Umweltverschmutzung bringt Chinesen um

Die unsachgemäße Entsorgung industrieller Abfälle sowie der starke Einsatz von Pestiziden und Futterzusätzen belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die Menschen in Chinas Städten. Die zunehmenden Schadstoffe in der Umwelt machen Krebs in China zur häufigsten Todesursache.

HB PEKING. Die stark zunehmenden Schadstoffe in Luft und Wasser sowie der Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln und Zusätze in Nahrungsmitteln seien die Hauptursachen für die rasant steigenden Krebserkrankungen, ergab nach Angaben der Tageszeitung „China Daily“ vom Montag eine amtliche Untersuchung in 30 Städten und 78 Landkreisen.

„Viele chemische und industrielle Betriebe sind entlang der Flüsse gebaut, um ihre Abfälle einfach ins Wasser kippen zu können“, kritisierte Chen Zhizhou vom Krebsinstitut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking.

„Auch der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden verschmutzt das Grundwasser“, kritisierte der Forscher. Die Schadstoffe im Wasser gingen direkt in die Böden, die Ernte und landeten letztendlich in der Nahrung auf den Tischen der Verbraucher. Kritisiert wurde auch der Einsatz von Futterzusätzen durch Bauern, damit das Vieh schneller wächst.

Als Hauptgrund für Lungenkrebs wurde in der Untersuchung die schlimme Luftverschmutzung genannt. Große Mengen von Formaldehyd und andere Chemikalien, die bei Renovierungen oder in der Möbelherstellung eingesetzt werden, steckten ebenfalls hinter den hohen Krebsraten.

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