Kreuzfahrtschiff rammte Brücke
Deutsche bei Kollision auf dem Nil verletzt

Am Dienstagabend sind 27 Deutsche und sieben Ägypter bei einem Schiffsunglück auf dem Nil in Ägypten verletzt worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen starb zudem ein ägyptisches Besatzungsmitglied. Das Kreuzfahrtschiff soll auf seinem Weg von Luxor nach Kairo auf der Höhe der Stadt Kena eine Brücke gerammt haben.

HB KAIRO. Betroffen waren die Passagiere, die sich auf dem oberen Deck aufhielten, als die „King Tut“ mit dem aufgespannten Sonnensegel gegen die Brücke prallte. Andere Fahrgäste im Inneren des Schiffes blieben unversehrt. Sie setzten ihre Reise mit einem anderen Schiff fort. Aus Kreisen der Polizei hieß es, keiner der Verletzten schwebe in Lebensgefahr.

Die genaue Unglücksursache blieb zunächst unklar. Wahrscheinlich habe der Kapitän nicht beachtet , dass der Nil an diesem Tag besonders viel Wasser führte, hieß es.

Unterdessen demonstrierten in Kairo noch sporadisch die Angehörigen der 1027 Opfer, die am 3. Februar bei dem Fährunglück im Roten Meer ums Leben gekommen waren. Das Schiff war auf dem Weg von Saudi-Arabien nach Ägypten gekentert. Die Angehörigen fordern eine Bestrafung der Verantwortlichen. Dem Besitzer des Schiffes, ein Parlamentarier, wurde inzwischen die Immunität entzogen.

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