Kriminalität an Schule
Schüler nach Erpressung in Untersuchungshaft

In Salzgitter sitzen zwei Schüler seit Freitag in Untersuchungshaft. Die Jugendlichen sollen von einem 13 Jahre alten Hauptschüler Geld und Handys im Wert von 10 000 Euro erzwungen haben. Von August 2005 bis März dieses Jahres sollen sie in 94 Fällen den Schüler gezwungen zu haben, Geld, Handys und Telefonkarten herauszugeben.

Die Polizei will die Ermittlungen gegen zwei 15-Jährige aus Salzgitter, die einen Schüler über Monate drangsaliert und erpresst haben sollen, zügig abschließen. „Da die beiden in Untersuchungshaft sitzen, werden wir den Fall so schnell wie möglich untersuchen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Klaus Ziehe, am Montag. Er bestätigte damit einen Bericht der „Neuen Presse“. Die Jugendlichen sollen von einem 13 Jahre alten Hauptschüler Geld und Handys im Wert von 10 000 Euro erzwungen haben. Sie sind seit Freitag in Haft.

„Untersuchungshaft für Jugendliche ist sehr selten“, sagte Ziehe. In diesem Fall sei die Haft jedoch angebracht, da sowohl eine Wiederholungsgefahr als auch die Möglichkeit bestehe, dass sie andere Zeugen beeinflussen. Den Jugendlichen wird vorgeworfen, von August 2005 bis März dieses Jahres in 94 Fällen den Schüler gezwungen zu haben, Geld, Handys und Telefonkarten herauszugeben. In den nächsten Wochen müssten zahlreiche Mitschüler, Freunde, Eltern und Lehrer befragt werden, sagte Ziehe.

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