Kriminalität
Brandanschlag auf Obdachlosen in München

Zwei Unbekannte machen Selfies mit einem schlafenden Obdachlosen. Doch die Schikane ufert aus, sie zünden die Habseligkeiten des Mannes an und fliehen. Einsatzkräfte konnten rechtzeitig von Zeugen alarmiert werden.
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MünchenEin Obdachloser ist am Münchner Hauptbahnhof Opfer eines Brandanschlags geworden. Der 51-Jährige blieb nach Polizeiangaben vom Freitag unverletzt. Zwei Unbekannte hatten in der Nacht auf Donnerstag seine Habseligkeiten angezündet. Der Mann schlief auf einer Bank am S-Bahnsteig; seine privaten Sachen standen in Plastiktüten neben ihm auf dem Boden. Zwei junge Männer fotografierten den Obdachlosen zunächst und machten Selfies mit ihm, Selbstporträts per Smartphone.

Einer der beiden warf eine brennende Zigarette in eine der Tüten und zündete mit seinem Feuerzeug die Gegenstände darin an. Dann flohen die Männer mit der S-Bahn vom Tatort. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte und zogen die brennenden Tüten von dem Obdachlosen weg. Das Opfer blieb unversehrt. Allerdings hätte sich der Mann erhebliche Brandverletzungen zuziehen können, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten suchen jetzt nach Zeugen. Ein ähnlicher Fall hatte in Berlin vergangene Weihnachten bundesweit für Aufsehen gesorgt. Dort hatten Fahrgäste in der U-Bahn die Flammen gelöscht, nachdem ein Obdachloser attackiert worden war.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kriminalität: Brandanschlag auf Obdachlosen in München"

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  • .... und viele andere Straftaten gegen sog. normale Bürger/-innen " werden uns täglich durch die öffentlichen Medien vorenthalten.

    Straftaten gegen Obdachlose zu melden scheint bei der Presse "eh vogue" zu sein.

    Der Rest wird täglich unverblümt unter "Politikversagen" den Lesern zur Verfügung gestellt.

    Sicherlich sprengt es die Vorstellungskraft der meisten Menschen, was sich alles im Land abspielt.

    Leider sind die Beiträge nur regional begrenzt und werden in der Regel nicht von den bekannten Presse -u. Medieninstitutionen breitgetreten.


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