Kriminalität
Flick-Witwe soll 111 900 Euro für Gebeine zahlen

Nach dem mysteriösen Diebstahl des Sargs mit der Leiche des Milliardärs Friedrich Karl Flick gibt es nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung eine neue Spur. Ein Anwalt hat sich gemeldet - und mit seinem Angebot die Angehörigen empört.

dpa BERLIN. Nach dem mysteriösen Diebstahl des Sargs mit der Leiche des Milliardärs Friedrich Karl Flick gibt es nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine neue Spur.

Nach Angaben des Blattes vom Samstag fordert ein Nürnberger Anwalt im Auftrag eines anonymen Mandanten die von der Familie Flick ausgeschriebene Belohnung von 100 000 Euro. Im Gegenzug will er mitteilen, wo sich die Leiche befindet.

In einem der "Bild" vorliegenden Vertragsentwurf fordert der Anwalt die Belohnung und zusätzlich ein Anwalts-Honorar in Höhe von 11 900 Euro sowie die Steuern auf die Belohnung und alle Kosten aus möglichen Ermittlungen oder Strafverfolgungsmaßnahmen gegen den Anwalt oder seinen Mandanten. Die Witwe des 2006 verstorbenen Großindustriellen Friedrich Karl Flick sei empört, berichtet das Blatt. Sie vermute, dass die Täter dahinter stecken. Ingrid Flick habe das Angebot abgelehnt und Anzeige erstatten lassen.

Unbekannte hatten den Sarg Flicks Mitte November vom Friedhof in Velden in Kärnten in Österreich gestohlen. Der Milliardär war am 5. Oktober 2006 in seiner Villa am Wörthersee im Alter von 79 Jahren gestorben.

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