Kriminalität in Istanbul „Wir sind Diebe, aber nicht ohne Gewissen“

Einbrecher bitten um Verzeihung: Nachdem sie unwissentlich eine Frau mit Behinderung in Istanbul beklaut hatten, brachten sie ihr Diebesgut voller Reue zurück – samt Entschuldigungsbrief. Doch noch fehlt etwas.
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Den Großteil ihres Diebesguts haben die Einbrecher zurückgebracht, noch fehlt ein Fotoapparat. Quelle: dpa

Den Großteil ihres Diebesguts haben die Einbrecher zurückgebracht, noch fehlt ein Fotoapparat.

(Foto: dpa)

IstanbulNach dem Einbruch in die Wohnung einer behinderten Frau in Istanbul haben die Täter voller Reue das Opfer schriftlich um Entschuldigung gebeten. „Wir sind Diebe, aber nicht ohne Gewissen“, schrieben sie, wie die Zeitung „Sabah“ am Donnerstag berichtete.

„Es tut uns sehr leid, wir wussten nicht, dass Sie behindert sind, entschuldigen Sie bitte“, heißt es demnach in dem Brief an die bestohlene Beamtin Emriye Celebi. Der Einbruch ereignete sich im Stadtteil Maltepe auf der asiatischen Seite der türkischen Millionenmetropole.

Celebi seien eine Kamera, ein Fotoapparat und ein Computer abhanden gekommen, heißt es in dem Bericht. Sie habe bereits die Hoffnung aufgegeben, ihre Habe zurückzubekommen, als zu ihrer Überraschung am Montagmorgen Computer und Kamera samt Entschuldigungsschreiben vor ihrer Tür gelegen hätten. „Sie haben mir meinen Fotoapparat nicht zurückgegeben, ich hoffe sie tun es schnell“, zitierte die Zeitung Celebi.


  • afp
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1 Kommentar zu "Kriminalität in Istanbul: „Wir sind Diebe, aber nicht ohne Gewissen“ "

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  • Behinderung in oder her- Wohnungseinbruch ist unsozial, genau wie Taschendiebstahl.

    Ich hatte das Vergnügen, in eigener Sache beides zu erleben.

    Diese Verbrechen sind fast so übel wie Steuergelderverschwendung und Korruption durch Parteipolitiker.

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