Kriminalität
Tatwaffen des Bohlen-Überfalls gefunden

Vier Tage nach dem Raubüberfall auf den Musikproduzenten Dieter Bohlen sind die benutzten Waffen gefunden worden. Die beiden Täter, nach denen gesucht wird, hatten sie auf dem Grundstück versteckt, bevor sie das Weite suchten.

HB TÖTENSEN. Auf dem Grundstück von Bohlens Villa in Tötensen bei Hamburg entdeckten die Ermittler nach eigenen Angaben am Freitagmorgen mit speziellen Metallsuchgeräten eine Schreckschusspistole und ein längeres Küchenmesser. Die Tatwaffen lagen demnach so versteckt, dass sie bei den ersten Suchmaßnahmen nicht entdeckt werden konnten.

Es handelt sich um eine schwarze Schreckschusspistole der Marke Valtro und ein etwa 21 Zentimeter langes Küchenmesser mit schwarzem Kunststoffgriff. Die Polizei erhofft sich von der Veröffentlichung von Bildern und Informationen über die Tatwaffen neue Hinweise auf die Täter.

Bohlen, seine Freundin und zwei Hausangestellte waren am Montag von zwei bewaffneten Räubern in dem Haus in Tötensen überfallen und gefesselt worden. Die Täter zwangen Bohlen nach dessen Angaben mit Waffengewalt, 60 000 Euro herauszugeben. Der Musiker konnte flüchten und rief die Polizei. Die Räuber waren aber bereits über alle Berge. Bislang sind laut Polizei etwa 40 Hinweise aus der Bevölkerung bei den Ermittlern eingegangen.

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