Krisengebiet Ostkongo
Verschleppter FAZ-Korrespondent wieder frei

Nach drei Tagen in der Gewalt von Milizen ist der Afrika-Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Thomas Scheen, wieder frei. Gemeinsam mit seinen beiden kongolesischen Mitarbeiter befinden er sich in der Obhut von UN-Friedenstruppen.

HB FRANKFURT/MAIN. Der im Kongo verschleppte Afrika-Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), Thomas Scheen (43), ist wieder frei. Dies teilte die Zeitung am Freitag in Frankfurt mit. Scheen war drei Tage zuvor von Mai-Mai-Milizen im Krisengebiet in Ostkongo gefangen genommen worden. Er und seine beiden kongolesischen Mitarbeiter befinden sich laut FAZ seit dem Morgen in der Obhut der Friedenstruppe der Vereinten Nationen (Monuc).

FAZ-Herausgeber Berthold Kohler sagte, es gehe Scheen und seinen Mitarbeitern den Umständen entsprechend gut. „Wir danken allen, die sich in den vergangenen Tagen in Deutschland, Belgien und in Kongo intensiv für die Freilassung Thomas Scheens und seiner Mitarbeiter eingesetzt haben, an erster Stelle dem Auswärtigen Amt, den belgischen Behörden und der Monuc.“

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