Kritik an Bauweise
Kurzschluss löste Hotelbrand in Kenia aus

Ein Kurzschluss war die Ursache für den Großbrand in vier Hotels an der Kenianischen Küste. „Im Zimmer eines italienischen Touristen waren die Leitungen defekt“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Mombasa.

HB/dpa NAIROBI. Der Mann habe den Defekt der Hotelleitung gemeldet, doch das Feuer sei nicht mehr aufzuhalten gewesen. Mehr als 600 Urlauber, darunter mindestens die Hälfte aus Deutschland, konnten rechtzeitig in andere Hotels gebracht werden. Der Brand war am Montagabend ausgebrochen.

In Kenia wird unterdessen Kritik an der Bauweise der Hotels laut. Zahlreiche Anlagen an der Küste sind mit leicht brennbarem Palmstroh gedeckt. Die Kenianische Touristenbehörde bemängelte die Bauvorschriften. „Die Regierung muss bald gesetzlich regeln, wie Hotels gebaut werden dürfen“, sagte der Vorsitzende Raymond Matiba.

Lokale Medien werfen den Hotels in der Küstenregion außerdem vor, den Brandschutz zu vernachlässigen. Nach einer kürzlich veröffentlichen Untersuchung hätten knapp 30 Prozent keine Feuerlöscher. Zudem sei das Personal nicht entsprechend ausgebildet, schreibt die Zeitung „Daily Nation“.

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