Kritischer Zustand weiterer Patienten
Patientin stirbt nach Organverpflanzung an Tollwut

Sechs Menschen hatten Organe einer mit Tollwut infizierten Frau erhalten. Einer von ihnen ist jetzt gestorben.

HB BERLIN. Eine der Patientinnen, die durch eine Organspende mit Tollwut infiziert wurden, ist tot. Sie starb am Samstagabend auf der Intensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Das teilte die Hochschule am Sonntag mit. Die Frau hatte eine Lunge von einer mit Tollwut infizierten Organspenderin erhalten.

Der Zustand der jungen Frau, die seit Tagen im künstlichen Koma lag, hatte sich am Samstag dramatisch verschlechtert. Die Ärzte hatten zum ersten Mal eine Therapie aus den USA mit Virusbekämpfungsmitteln angewandt, die bisher nur an einer mit Tollwut infizierten Patientin in den USA erfolgreich war.

Auch der Zustand anderer Patienten, denen Organe transplantiert wurden, ist kritisch. Insgesamt hatten sechs Menschen Organe einer verstorbenen jungen Frau, die das Tollwut-Virus in sich trug, erhalten.

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