Kuba
Trauer, staatlich verordnet

Nach dem Tod von Fidel Castro soll in Kuba Trauer herrschen, so will es die Regierung und verhängt gleichzeitig zahlreiche Verbote. International waren die Reaktionen auf den Tod des Revolutionärs unterschiedlich.
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Nach dem Tod des Revolutionsführers Fidel Castro steht das sonst so quirlige Kuba still. Die Regierung hat bis zur Beisetzung des früheren Präsidenten am kommenden Sonntag eine Staatstrauer verhängt.

Alle Konzerte und Sportveranstaltung wurden abgesagt. Auch Startenor Plácido Domingo, der am Samstag eigentlich sein erstes Konzert in Kuba geben wollte, durfte nicht auftreten.

Alkohol darf offiziell weder in Geschäften verkauft, noch in Restaurants oder Hotels ausgeschenkt werden. Allerdings halten sich nicht alle Etablissements an die Auflage. In einigen Paladares, wie privat geführte Restaurants in Kuba genannt werden, steht Bier auf den Tischen. Auch auf dem Schwarzmarkt gibt es durchaus die eine oder andere Flasche Rum zu kaufen.

Diskotheken und Tanzlokale bleiben bis zum kommenden Sonntag geschlossen. In der Altstadt von Havanna, wo sonst aus jedem Fenster ein Radio plärrt, ist es auffällig ruhig. Laute Musik ist verboten. Kuba ohne heiße Salsa-Rythmen - das ist sonst auf der Karibikinsel undenkbar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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