Laienstudenten
Zahl der Gasthörer an deutschen Hochschulen steigt

Immer mehr Wissbegierige nutzen die Universitäten, ohne einen Abschluss anzustreben.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, waren im Wintersemester 2006/07 an den deutschen Hochschulen 38 200 Gasthörer gemeldet, das sind vier Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei machen mit einem Anteil von 46 Prozent immer mehr ältere Menschen von 60 und mehr Jahren von der Fortbildungsmöglichkeit Gebrauch. Fast die Hälfte der Laienstudenten sind Frauen.

Beliebtestes Fach der Gasthörer war mit 4 800 Teilnehmern Geschichte, gefolgt von Wirtschaftswissenschaften (4 300) und Rechtswissenschaften (3 000). Laut Bundesamt können Gasthörer auch ohne formale Hochschulreife an einzelnen Kursen und Lehrveranstaltungen teilnehmen. Zwar sei keine Abschlussprüfung möglich, doch gestatte das Gaststudium wissenschaftliche Weiterbildung und sei damit ein wichtiges Element im Kontext des „Lebenslangen Lernens“.

Im Wintersemester 2005/06 gab es nach Angaben der Statistiker in Deutschland 1,97 Millionen immatrikulierte Studierende. Davon waren lediglich 4 100 älter als 60 Jahre. Im Vergleich zu den ordentlich Studierenden betrug der Anteil der Gasthörer zwei Prozent.

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