Landgericht Frankfurt am Main
Ex-Fernsehmoderator Türck freigesprochen

Der frühere Fernsehmoderator Andreas Türck ist vom Frankfurter Landgericht vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Die Kammer folgte damit den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

HB FRANKFURT. Der heute 36 Jahre alte Türck war angeklagt worden, im Sommer 2002 eine Bar-Bekanntschaft auf einer Brücke in Frankfurt am Main zum Oralsex gezwungen zu haben. Die heute 26 Jahre alte Frau hatte keine Anzeige erstattet. Weil sie einem Bekannten, der von der Polizei abgehört wurde, in einem Telefonat jedoch später erzählt hatte, sie sei vergewaltigt worden, kamen die Ermittlungen in Gang.

In dem Prozess trat das mutmaßliche Opfer als Nebenklägerin auf. Zwei Gutachter stellten in dem Verfahren jedoch übereinstimmend fest, dass die Frau an schweren psychischen Störungen leidet. Dass der Sex von Türck gewaltsam erzwungen wurde, habe die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit erfunden. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert, während die Vertreterin der Nebenklage weiter eine Verurteilung wegen Vergewaltigung gefordert hatte.

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