Lebenswerk
Altman lebt mit fremdem Herz

Regisseur Robert Altman, der bei der 78. Oscar-Verleihung für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, lebt mit einem fremden Herz. Vor zehn Jahren hat er bei einer Transplantation das Herz einer jüngeren Frau erhalten.

HB NEW YORK/LOS ANGELES. In der Dankesrede für seinen Ehren-Oscar sagte der 81-Jährige, früher habe er immer geglaubt, dass ein solcher Preis das baldige Ende bedeute. Er wolle jedoch weitermachen, schließlich habe er bei einer Transplantation vor zehn Jahren das Herz einer mehrere Jahrzehnte jüngeren Frau erhalten.

Hinter der Bühne erklärte Altman, warum er bisher nicht über die Operation sprach. „Ich habe geglaubt, dass dann niemand mehr mit mir arbeiten will“, sagte er. „Herztransplantationen haben ein Stigma und es gibt so viele von uns da draußen.“ Altman wurde insgesamt fünf Mal für den Oscar nominiert, gewann jedoch nie. Am Sonntag wurde er für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der 81-Jährige eröffnete kürzlich in London eine Theaterproduktion des Stücks „Resurrection Blues“ von Arthur Miller. Im Juni kommt sein neuer Film „A Prairie Home Companion“ in die amerikanischen Kinos.

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