Leck geschlagen
US-Kreuzfahrtschiff vor Alaska auf Grund gelaufen

Vor der Küste Alaskas ist am Montag ein Kreuzfahrtschiff aus zunächst unbekannter Ursache auf Grund gelaufen. Die insgesamt 281 Passagiere und Besatzungsmitglieder der „Empress of the North“ würden auf andere Schiffe in Sicherheit gebracht, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das Schiff drohe nicht zu sinken.

HB WASHINGTON. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, nach ersten Informationen der US-Behörden seien keine Europäer an Bord des Schiffs gewesen. Das deutsche Generalkonsulat in San Francisco bleibe in Kontakt mit den Behörden in Alaska.

Ein Hubschrauber und ein Schiff der Küstenwache seien im Einsatz, um die Rettung zu koordinieren, hieß es weiter. Insgesamt seien 40 Schiffe an der Rettungsaktion beteiligt gewesen. Sobald alle Passagiere von Bord gebracht seien, werde „Empress of the North“ aus eigener Kraft Juneau ansteuern, damit der Schaden dort begutachtet werden könne, sagte ein Sprecher der Reederei Majestic America dem Fernsehsender CNN.

Den Angaben zufolge schlug das Schiff des Anbieters Majestic America nahe Juneau vor der östlichen Halbinsel Alaskas leck und hat Schlagseite. Das etwa 110 Meter lange Schiff hat der Internetseite des Kreuzfahrtbetreibers zufolge 112 Zimmer der gehobenen Klasse und ein altmodisches Schaufelrad. Majestic America gehört zur Ambassadors Cruise Group, einem Ableger von Ambassadors International.

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