LED-Lampen im Test
Gemütliches Licht erst ab 2025

Krankenhauslicht statt Kaminfeueratmosphäre. Wann LED-Lampen endlich gemütlicher werden und welche Hersteller gut abschneiden – die Stiftung Warentest hat genau hingeschaut.
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Köln/BerlinDie guten, alten Glühlampen. Längst sind sie verboten, manch Deutscher dürfte sie trotzdem vermissen. Nicht zuletzt wegen des gemütlichen Lichts, das eine Glühlampe gemacht hat. Doch LED-Lampen sind die Zukunft. Sie halten länger, verbrauchen weniger Strom und sind deutlich günstiger als Halogen-Glühlampen.

Stiftung Warentest hat 15 handelsübliche LEDs auf den Prüfstand genommen. „LED-Lampen gehen entweder sehr schnell kaputt oder halten ewig“, sagt Stefan Nakazi von der Verbraucherzentrale NRW. Nakazi ist Referent für Stromeffizienz; sein Urteil können die Tester bestätigen. Sie haben alle 15 Lampen 1.500 Stunden brennen lassen, drei haben zu schnell zu viel an Leuchtkraft eingebüßt.

Bioledex, Renkforce von Conrad und XQ-Lite leuchteten nach dem Dauertest mit nur noch 80 Prozent ihrer anfänglichen Leuchtkraft. Bei 15.000 bis 30.000 Brennstunden, die auf der Verpackung versprochen werden, lautet das Urteil der Tester: mangelhaft. Die Lampen erloschen nicht von einem Moment auf den anderen, sondern verlieren mit der Zeit langsam ihre Leuchtkraft.

Es gilt zu überlegen, ob man die Lampe dimmen will oder nicht. Früher, bei den Glühlampen mit Wolfram-Draht, war das kein Problem. Doch längst nicht alle LEDs lassen sich auch dimmen. Da heißt es, aufmerksam die Verpackung zu lesen.

Einer der Testsieger ist die „Isy LED Lamp” von Media Markt oder Saturn mit 810 Lumen (Helligkeit) für durchschnittlich acht Euro (Note 1,6). Nakazi empfiehlt, sich beim Kauf von LED-Lampen mit den Lumen auseinanderzusetzen und weniger mit der Wattangabe. Die Lumen geben die Helligkeit einer Lampe an.

„Denn ich möchte ja als erstes wissen, wie hell es wird und nicht, wie viel Strom die Lampe verbraucht. Möchte ich es heller haben, kaufe ich eine Lampe mit mehr Lumen, brauche ich es nicht so hell, mit weniger“, so Nakazi. Die Wattanzahl werde in zwei Jahren vielleicht eine andere sein, denn „die Effizienz steigt immer weiter bei gleichbleibendem Energieverbrauch“.

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