Leiche des Mädchens wurde bis heute nicht gefunden
Angeklagter bestreitet weiterhin Mord an Peggy

Der geistig zurückgebliebene Angeklagte hat die Tat auch im neu aufgenommen Prozess um den Mord an der neunjährigen Peggy bestritten. Er behauptete, das Kind am Tag der Tat nicht gesehen zu haben.

HB HOF/SAALE. Vor dem Landgericht Hof in Bayern sagte der 25-Jährige am Mittwoch, er habe die Schülerin am 7. Mai 2001, dem Tag ihres Verschwindens, nicht gesehen. Der geistig Zurückgebliebene ist angeklagt, Peggy getötet zu haben, um einen sexuellen Missbrauch zu vertuschen. Die Leiche des Mädchens wurde bis heute nicht gefunden

.

Dem Mann wird ferner sexueller Missbrauch von Kindern in weiteren Fällen vorgeworfen. Dazu sagte der Angeklagte am Mittwoch hinter verschlossenen Türen aus. Im ersten Verfahren hatte er die Vorwürfe teilweise eingeräumt. Der Prozess war Ende Oktober wegen einer Verwechslung von Schöffen geplatzt und musste neu aufgenommen werden.

Der Gaststättenhelfer sagte, am mutmaßlichen Tattag sei er bei seiner Schwester gewesen und habe mit ihr gemeinsam deren Sohn in den Kindergarten gebracht. Zwischen 13.00 Uhr und 13.30 Uhr habe er bei seinen Eltern Mittag gegessen. Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass der Angeklagte von 12.55 Uhr an auf Peggy gewartet habe. Gegen 13.15 Uhr soll er sie getroffen, verfolgt und getötet haben. Mit einem Urteil in dem Prozess ist frühestens im Februar 2004 zu rechnen.

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