Letzte Ruhe beim Vater
Asche von „Titanic“-Kind im Atlantik verstreut

Fast ein Jahrhundert nach dem Untergang der „Titanic“ ist die Asche einer damals Überlebenden im Atlantik verstreut worden. Das Schicksal der Engländerin soll die Idee für die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet geliefert haben.

HB LONDON. Die Asche von Ellen Walker wurde am Mittwoch vor der Küste von Cornwall ins Meer geworfen, wie die Zeitung „The Times“ berichtete. Die Tochter eines Auswandererpaars kam einige Monate nach dem Untergang des legendären Kreuzfahrtschiffs im April 1912 zur Welt und starb vergangenes Jahr mit 92 Jahren.

Ihre Mutter Katy Phillips – damals 19 – überlebte das Unglück. Ihr Vater Henry Morley (37) ertrank im Atlantik. Walkers Sohn Robert Farmer (70) sagte der „Times“: „Sie wollte am selben Ort wie ihr Vater ruhen, weil sie ihm nie so nahe war.“

Die „Titanic“ war bei ihrer Jungfernfahrt auf einen Eisberg gestoßen und gesunken. Bei dem Unglück kamen mehr als 1500 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Etwa 700 Menschen überlebten.

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