Loch ins Gemälde gerissen
Kind stolpert in Ausstellung und verursacht Millionenschaden

Er ist kurz abgelenkt, stolpert und stützt sich ausgerechnet an einem 1,5 Millionen teuren Gemälde ab. Dabei reißt ein Junge in einem Museum in Taiwan ein großes Loch in das Bild. Jetzt muss wohl die Versicherung zahlen.
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TaipehEin zwölfjähriger Junge ist in einem taiwanesischen Museum in ein Kunstwerk gestolpert und hat dabei enormen Schaden verursacht. Wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA am Dienstag berichtete, sei das Kind aus dem Gleichgewicht geraten, nachdem es im Vorbeigehen mit den Füßen an ein Podest vor dem 350 Jahre alten Ölgemälde gestoßen war.

Der Zwölfjährige stützte sich mit beiden Händen ausgerechnet auf dem Werk des italienischen Künstlers Paolo Porpora ab und riss dabei ein Loch in das rund 1,5 Millionen Dollar teure Bild mit dem Titel „Flowers“.

Eine Überwachungskamera des Museums in Taipeh hatte den Vorfall aufgezeichnet.

Der Junge und seine Familie hatten laut CNA Glück im Unglück: Weil es sich offensichtlich um einen Unfall handelte, werde der Kurator der Ausstellung keine Forderungen an die Familie stellen. Stattdessen werde der Schaden der Versicherung gemeldet.

Das beschädigte Kunstwerk soll nun von einem taiwanesischen Restaurator begutachtet und zurück nach Italien geschickt werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der Versicherer könnte sich zieren. Eine mickrige Kordel als Absperrung ist eindeutig zu wenig bei dem zugeschriebenen Wert des Gemäldes.

  • gutes Productplacement von Puma. Wer kann ausschließen, dass es Guerilla_Marketing ist?

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