
HB DUISBURG. Nach der Katastrophe bei der Love-Parade in Duisburg mit 19 Toten und 342 Verletzten haben Stadt und Polizei Schuldvorwürfe zurückgewiesen. „Ich kann nicht bestätigen, dass es einen solchen Druck gab, dass es zu einem solchen Unglück kommen musste“, verteidigte am Sonntag der amtierende Duisburger Polizeichef Detlef von Schmeling das Sicherheitskonzept, das von Vertretern der Polizeigewerkschaft allerdings infrage gestellt wurde. Besucher der Techno-Party hatten berichtet, durch einen überfüllten Tunnel zum Gelände gezwängt worden zu sein, wo es zu einer Panik gekommen sei.
Unter den Todesopfern waren nach Polizeiangaben auch sieben Ausländer: Zwei Spanier, ein Niederländer, ein Australier, ein Italiener, ein Chinese und ein Bosnier. Eine Fortsetzung der 1989 gegründeten Techno-Party wird es wohl nicht geben. Die Katastrophe von Duisburg bedeute das Aus der Love-Parade, sagte ihr Organisator Rainer Schaller.
Es hatte eine ausgelassene Feier wie früher in Berlin oder vor zwei Jahren in Dortmund werden sollen. Nach auch von der Polizei verbreiteten Schätzung der Veranstalter waren am Samstag rund 1,4 Mio. Menschen in die Ruhrgebietsstadt gekommen - eine Zahl, die die Polizei am Sonntag nicht mehr bestätigen wollte. Die einzige von ihr genannte Zahl waren 105 000 mit Bahn angereiste Besucher. Das Festgelände - der ehemalige Güterbahnhof - habe über 350 000 Menschen fassen können, sagte Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe. „Der Platz war zu keinem Zeitpunkt in dieser Weise gefüllt.“
„Die Frage nach dem Warum muss beantwortet werden“, sagte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Es dürfe aber keine Vorverurteilungen geben. Die Stadt hatte am Samstag eine Notfallnummer eingerichtet, bei der sich Angehörige melden konnten. Sie bestätigte, dass von rund 570 000 Anrufern nur 5 400 Gespräche angenommen werden konnten. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, es liegen zwei Anzeigen vor.
Die Berufsfeuerwehr Duisburg soll schon im Vorfeld Sicherheitsbedenken gegen die Loveparade gehabt und die Stadt auch entsprechend gewarnt haben. Das berichtet die „Kölnische Rundschau“ . In einem internen Vermerk der Feuerwehr an Verantwortliche der Stadt hätten die Retter bereits im Oktober 2009 klargestellt, dass es zu gefährlich sei, die Besucher des Spektakels durch die Tunnel zu schicken. „Es wurde nicht reagiert“, sagte ein Beamter der Zeitung. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland soll demnach von diesem internen Vermerk gewusst haben.
Gerechte Strafe bekommt jeder einzelne wenn es soweit ist.
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Menschen machen nun mal auch Fehler.
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Menschenmassen sich mit anzuschließen bedeutet auch Gefahr das Unfälle passieren.
Das muß jeden einzelnen bewußt sein,auch wenn viel Alkohol Consumiert werde aber auch wenn Love im Spiel ist - ist keiner davon gefeit.
ich kann euch jetzt schon sagen was bei den Ermittlungen herauskommen wird.
1. Es wird ca. 1 Jahr lang beweise gesammelt
2. Für die Angeklagten wird der erste Verhandlungstag frühstens in ca. 2 Jahren stattfinden. Alle schick mit Schlips und frisch gebügeltem Hemd.
3. Die Rechtsanwälte werden sich für ihre Mandanten kräftig ins Zeug legen.
4. Die Höchststrafe wird eine bewährungsstrafe von 6 Monaten sein. Dafür muss ein bauernopfer hinhalten. Für die übrigen beteiligten wird es Freisprüche geben. "Konnte doch keiner ahnen, was da passieren konnte. Der Veranstalter, der Oberbürgermeister und alle beteiligten Politiker haben doch alles richtig gemacht. Sie sind doch nur ihrer angeborenen Profitgier nachgegangen".
Ganz interessant auch anzusehen wie der Leierkastensprecher Profalla und die Wahlverliererin Kraft sich jetzt in die Kameras drängen. "Alles muss aufgeklärt werden...bla bla bla!" Da kann einem nur übel werden, wenn man das sieht.
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