Luxusliner auf Probefahrt
Kreuzfahrtschiff zur Nordsee überführt

Tausende von Menschen haben in der Nacht zum Freitag die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffs von der Meyer Werft in Papenburg zur Nordsee verfolgt. 37 Kilometer legte der Luxusliner bis nach Emden zurück. Um dem Koloss den Weg zu bereiten, hatte das Sperrwerk in Gandersum die Ems um etwa 1,75 Meter über den normalen Wasserstand aufgestaut.

HB PAPENBURG. Das 252 Meter lange Kreuzfahrtschiff „AIDAbellag“ meisterte die Passage nach Emden ganz nach Plan, wie eine Sprecherin des Emssperrwerks mitteilte. Nach der Erprobung des Luxusliners auf der Nordsee soll das Schiff am 23. April in Warnemünde getauft werden.

Das Schiff hatte das Dock der Meyer Werft bereits am Donnerstagabend verlassen. Die Überführung war wegen der Wetterbedingungen vom Wochenende auf die Nacht zum Freitag vorverlegt worden.

„AIDAbella“ ist das zweite von sechs Schiffen, die die Meyer Werft bis 2012 für die Reederei AIDA Cruises baut. Der rund 315 Millionen Euro teure Ozeanriese ist wie sein Vorgänger 252 Meter lang und 32 Meter breit und bietet rund 2 500 Passagieren Platz. Zu ihrer Unterhaltung verfügt der Neubau aber unter anderem auch über ein 4D-Kino, indem Filme in 3D mit Geruchs-, Geräusch- und Bewegungseffekten untermalt werden.

Seit Inbetriebnahme des Emssperrwerks sind inklusive dem neuesten insgesamt 14 Schiffe überführt worden. Sie legen die Strecke mit Unterstützung von Schleppern rückwärts zurück, weil sie sich so leichter manövrieren lassen.

Das Sperrwerk in Gandersum sorgt dabei für das nötige Wasser unter dem Kiel. Mit seiner Hilfe werde die Ems um etwa 1,75 Meter über den normalen Wasserstand aufgestaut, sagte Herma Heyken vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz als Betreiber des Sperrwerks.

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