Madeira-Inseln Portugiesischer Flughafen wird nach Cristiano Ronaldo benannt

Der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo kann demnächst an seinem „eigenen Flughafen“ austeigen. Der Flughafen der Madeira-Inseln benennt sich nach dem Fußballer. Die Umbenennung bereitet aber nicht nur Freude.
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Die Umbenennung eines Flughafens nach dem Weltfußballstar hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Es gibt bereits einige Bauten zu Ehren Ronaldos. Quelle: dpa
Cristiano Ronaldo

Die Umbenennung eines Flughafens nach dem Weltfußballstar hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Es gibt bereits einige Bauten zu Ehren Ronaldos.

(Foto: dpa)

FunchalDer Flughafen der Madeira-Inseln wird nach dem portugiesischen Fußballstar Cristiano Ronaldo umbenannt. Der Sportler wird am Mittwoch zu einer Zeremonie auf dem Airport in der Nähe seiner Heimatstadt Funchal erwartet.

Am Dienstag sollte seine portugiesische Fußballnationalmannschaft in Funchal ein Freundschaftsspiel gegen Schweden bestreiten.

Cristiano Ronaldo zum vierten Mal als Weltfußballer gekrönt
Cristiano Ronaldo
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Cristiano Ronaldo ist nach einem sportlich herausragenden Jahr mit dem EM-Triumph als Höhepunkt zum vierten Mal zum FIFA-Weltfußballer gewählt worden. Der 31 Jahre alte Superstar setzte sich bei der Gala des Weltverbands am Montag in Zürich gegen seinen Dauer-Rivalen Lionel Messi aus Argentinien und den Franzosen Antoine Griezmann durch. Neben dem ersten großen Titel mit Portugal hatte Ronaldo 2016 auch als Anführer von Real Madrid die Champions League und die Club-WM gewonnen.

Lionel Messi
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Lionel Messi war schon fünf Mal Weltfußballer. So oft wie kein anderer. Im Privatduell mit Cristiano Ronaldo hat es für den argentinischen Superstar diesmal nicht gereicht – trotz des spanischen Meistertitels in der Primera Division. In der Champions League kam das Aus im Viertelfinale. Und im Nationaltrikot setzte es bei der Copa America Centenario wieder einmal eine bittere Finalniederlage. Anschließend wollte Messi nicht mehr für die Albiceleste spielen, hat diesen Entschluss aber korrigiert. Neben dem Platz war 2016 von der Verurteilung im Steuerprozess überschattet.

Antoine Griezmann
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Unter den Kandidaten für den Weltfußballer des Jahres war der Franzose ein Außenseiter. Andere Spieler als Ronaldo und Messi haben bei der Wahl meist nur eine geringe Chance – wie schon 2013 und 2014 die Bayern-Profis. Bei der EM begeisterte der kleine Franzose die Grande Nation und wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig. Mit Atlético Madrid stürmte er gegen den FC Bayern ins Finale, verlor dieses aber gegen Ronaldos Real. Kritiker der Wahl meinen, dass der dritte Rang angesichts der Übermacht der Superstars ohnehin das Beste ist, was ein Spieler erreichen kann, der nicht Messi oder Ronaldo heißt.

Melanie Behringer
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Ex-Nationalspielerin Melanie Behringer hat den Titel als FIFA-Weltfußballerin 2016 verpasst. Die Olympiasiegerin von Rio de Janeiro musste sich in der Endausscheidung am Montag in Zürich der Amerikanerin Carli Lloyd geschlagen geben. Nominiert war zudem die mehrfache Weltfußballerin Marta aus Brasilien. Carli Lloyd wiederholte damit ihren Vorjahreserfolg. Bei Olympia war sie mit dem US-Team allerdings schon im Viertelfinale ausgeschieden. Letzte deutsche Weltfußballerin war Nadine Keßler im Jahr 2014. Zuvor hatten schon Nadine Angerer und Birgit Prinz den Titel als beste Fußballerin des Jahres geholt.

Zinedine Zidane
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Der Trainer von Real Madrid wurde von der Fifa bereits dreimal als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet – und hatte gute Aussichten auf die Ehrung als weltbester Trainer. Doch am Ende wurde Leicester-Coach Claudio Ranieri von der FIFA zum besten Trainer des Jahres 2016 gekürt. Der Italiener hatte in der vergangenen Saison mit dem Abstiegskandidaten Leicester City sensationell den Meistertitel in der englischen Premier League gewonnen. In der Champions League erreichte er in der laufenden Spielzeit die K.o.-Runde. „Das war ein verrücktes Jahr“, sagte Ranieri am Montag in Zürich in seiner Dankesrede.

Silvia Neid
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Silvia Neid ist zum dritten Mal als FIFA-Welttrainerin ausgezeichnet worden. Knapp fünf Monate nach der Olympia-Goldmedaille in Rio und ihrem Rücktritt als Trainerin der deutschen Fußball-Frauen erhielt sie die Ehrung am Montag in Zürich bei der Gala des Weltverbands.

Die Namensänderung des Flughafens hatte in der Region für große Aufmerksamkeit gesorgt. Viele Politiker waren dagegen. In der Stadt Funchal gibt es auch eine Ronaldo-Statue, ein Museum über den Fußballspieler sowie eine nach ihm benannte Hotelanlage.

  • ap
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