Mangel an Nothilfe
Schweres Nachbeben in Pakistan

In der Nacht zum Samstag haben erneut schwere Erdstöße den Südwesten Pakistans erschüttert. Die Zahl der Todesopfer ist noch ungewiss. Nach dem heftigen Beben vor drei Tagen sind noch immer viele Bergdörfer ohne Hilfe und von der Außenwelt abgeschnitten.

HB PAKISTAN. Die US-Erdbebenwarte teilte mit, dass die Nachbeben eine Stärke von 5,0 hatten und sich um 6 Uhr Ortszeit, 1 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, ereigneten. Betroffen war die Region nordöstlich von Quetta, der Hauptstadt der Provinz Baluchistan.

Bei dem heftigen Beben am Mittwoch waren bis zu 300 Menschen getötet worden, laut UN verloren mehr als 70 000 Menschen ihr Zuhause. Auch drei Tage nach dem Unglück gibt es noch Dörfer in der Gebirgsregion im Südwesten des Landes, zu denen bislang keine Hilfe vorgedrungen ist.

Laut Rotem Kreuz besteht ein großer Bedarf an Zelten und Decken. Angesichts des herannahenden Winters müssten die Zelte wärmeisoliert und mit Heizofen ausgerüstet sein, sagte ein Sprecher.

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