Mann forderte Kontakt zum Papst
Lebensmüder wollte sich vom Petersdom stürzen

Über zwei Stunden hat ein Mann in Rom damit gedroht, sich von der Kuppel des Petersdoms zu stürzen. Er verlangte Kontakt zu Papst Johannes Paul II.

HB BERLIN. Kurz vor Beginn der Osterwache im Vatikan haben Sicherheitskräfte auf dem Petersplatz in letzter Minute eine Tragödie verhindert: Ein offenbar lebensmüder Mann hatte am Samstagnachmittag damit gedroht, sich von der Kuppel des Petersdoms in die Tiefe zu stürzen. Das italienische Fernsehen zeigte Bilder, wie Feuerwehrleute den Mann in einer Blitzaktion überwältigten und in Sicherheit brachten.

Der 46-jährige Italiener aus den Abruzzen hatte am frühen Nachmittag ein Absperrgitter seitlich der Kuppel überklettert und sich auf der Balustrade der mehr als 130 Meter hohen Kuppel angebunden. Er forderte laut Medienberichten, Papst Johannes Paul II. einen Brief aushändigen zu dürfen und drohte mit dem Sprung in die Tiefe.

Feuerwehr und ein Priester versuchten, den Mann davon abzuhalten, sich in die Tief zu stürzen. Sicherheitskräfte hatten auch ein Luftkissen herbeigeschafft. Die Zugänge zur Kuppel wurden mehrere Stunden gesperrt. Der Mann war früher wegen psychischer Probleme in Behandlung.

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