Markenrechte: Ost-Ampelmännchen vor Gericht

Markenrechte
Ost-Ampelmännchen vor Gericht

Am Dienstag wird das Landgericht Leipzig im Streit um das Ost-Ampelmännchen ein Urteil fällen.Versuche einer gütlichen Einigung über die Markenrechte an der Kult-Figur waren gescheitert.Prozessgegner sind der Berliner Designer Markus Heckhausen und der sächsische Ingenieur Joachim Roßberg, der zu DDR- Zeiten alleiniger Hersteller der Ampeln war.

HB LEIPZIG. Heckhausen vermarktet den Ost-Ampelmann seit 1990. Inzwischen vertreibt er zahlreiche Produkte vom T-Shirt bis zur Leuchte.Basis ist ein Vertrag über die Nutzungsrechte mit dem Erfinder des Ampelmanns, Karl Peglau. Der Umsatz des Unternehmens lag 2004 nach eigenen Angaben bei 1,6 Millionen Euro.

Auch Roßberg begann nach der Wiedervereinigung mit der Vermarktung des Ampel-Manns. Er verfügt aber über weniger Markenrechte als der Berliner Konkurrent. Nach Auffassung von Heckhausen hat der Sachse diese nicht kontinuierlich genutzt. Darum strebt er die Löschung der Markenrechte Roßbergs an.

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