Maschine von der Rollbahn abgekommen
153 Tote bei Flugzeugunglück in Madrid

Am Morgen nach dem schweren Flugzeugunglück auf dem Madrider Flughafen Barajas ist nach wie vor unklar, ob auch Deutsche unter den Todesopfern sind. Die zweistrahlige Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair war beim Start von der Rollbahn abgekommen, über das Ende der Startbahn hinausgerast und zerschellt. Nur 19 Passagiere haben die Katastrophe überlebt.

HB MADRID. Die Flugzeugkatastrophe in Madrid hat 153 Menschen das Leben gekostet. Lediglich 19 Insassen hätten das Unglück überlebt, teilte die spanische Entwicklungsministerin Magdalena Alvarez am späten Mittwochabend auf einer Pressekonferenz mit. Einige der Verletzten befänden sich in kritischem Zustand. Die Flugschreiber seien inzwischen geborgen worden. Nach Angaben der Fluggesellschaft Spanair befanden sich an Bord der verunglückten MD-82 insgesamt 172 Menschen.

Die Passagiermaschine war beim Start zur Urlauberinsel Gran Canaria verunglückt. Eingecheckt hatten auch sieben Personen mit einem Lufthansa-Ticket, vier von ihnen seien aus Deutschland gekommen. Über ihr Schicksal war zunächst nichts bekannt. Spanair ist innerhalb der Star Alliance ein Kooperationspartner der Lufthansa.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte am Donnerstagmorgen, Mitarbeiter der deutschen Botschaft bemühten sich vor Ort um Aufklärung. Die Bundesregierung habe Spanien die Unterstützung deutscher Experten für die Identifzierung von Leichen angeboten. Spanien habe das Angebot angenommen.

Die zweistrahlige Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair vom Typ MD-82 war beim Start (15.45 Uhr MEZ) aus ungeklärter Ursache von der Rollbahn abgekommen, über das Ende der Startbahn hinausgerast und zerschellt. Das Flugzeug wollte nach Gran Canaria auf den Kanarischen Inseln fliegen. Die Spanair ist in der Star Alliance Partner der Lufthansa; das Unglücksflugzeug war mit den Flugnummern JK 5022 und LH 2554 unterwegs. Spanair und Lufthansa teten eine gemeinsame Telefon-Hotline ein, unter der sich Freunde und Angehörige informieren können. Die Rufnummer lautet: +34 800 400 200

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