Maschine wird bei Landung in Rom von Abfangjägern eskortiert
Aufregung um Air-Berlin-Flug

Auf dem römischen Flughafen Ciampino ist am Dienstag ein deutsches Verkehrsflugzeug nach einem Entführungsalarm von Abfangjägern zu Boden eskortiert und dann von Sicherheitskräften umstellt worden.

HB ROM. Für Aufregung sorgte zunächst die Nachricht über die angebliche Entführung des Flugzeuges der deutschen Gesellschaft Air Berlin kurz vor der geplanten Landung in Italien. Doch nachdem die Maschine mit 124 Menschen an Bord auf dem Flughafen Ciampino gelandet war, sprachen die Behörden bald von einem „Missverständnis in den Gesprächen zwischen Pilot und Tower“. Eine „mehrdeutige Kommunikation“ habe dazu geführt, dass die Flugsicherung vorsorglich Alarm geschlagen habe.

„Unser Pilot hat keinen Notfall gemeldet. Der Flug AB 8284 von Nürnberg nach Rom-Ciampino verlief ohne jeden Zwischenfall. Wir wissen bis zur Stunde nicht, warum unsere Boeing 737-800 von Abfangjägern eskortiert, auf den militärischen Teil des Flughafens dirigiert und dort nach der Landung von schwerbewaffneten Polizeikräften umstellt wurde und warum man dann die Passagiere mehrfach durchsuchte“, erklärte Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel am Dienstagmittag.

Der Kapitän der Maschine berichtete nach Angaben der Fluglinie, die Flugsicherung habe ihn angewiesen, Warteschleifen zu fliegen. Später habe er die Order erhalten, die Funkfrequenz zu wechseln. Obwohl er mitgeteilt habe, dass an Bord alles in Ordnung sei, sie die Maschine dann von Abfangjägern eskortiert worden.

Weitere Einzelheiten wurden von offizieller Seite zunächst nicht mitgeteilt. Der Vorfall ereignete sich, als in Rom das Staatsbegräbnis für die 19 italienischen Opfer des Selbstmord-Anschlags im Irak stattfand. Der Verkehr auf dem Flughafen wurde zeitweilig eingestellt.

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