Massenkarambolage
Über 100 Autos fahren ineinander

Bei zwei Massenkarambolage auf der Autobahn München-Lindau (A  96) sind nach Polizeiangaben 40 Menschen verletzt worden. In dichtem Nebel seien zwischen Oberpfaffenhofen und Wörthsee mehr als 100 Autos ineinander gefahren, erklärte das Polizeipräsidium Oberbayern.

HB OBERPFAFFENHOFEN. Zwölf Verletzte, darunter drei Schwerverletzte, mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Autobahn war in beiden Richtungen stundenlang total gesperrt. Polizei und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot, darunter drei Hubschrauber, im Einsatz.

Als Ursache für die beiden Massenkarambolagen nannte die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit. Nach plötzlich auftauchendem Nebel habe die Sichtweite unter 50 Metern gelegen, sagte ein Sprecher. Gegen 9.00  Uhr waren zunächst zwischen den Anschlussstellen Oberpfaffenhofen und Inning an die 85 Fahrzeuge, nach Polizeiangaben überwiegend Autos, zusammengestoßen. Nur wenige Minuten später gab es rund 500 Meter davon entfernt nahe der Ausfahrt Wörthsee in Richtung München einen weiteren Serienunfall. Daran waren etwa 20 Fahrzeuge beteiligt. Die Bergung der demolierten Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden.

Neben den Hubschraubern versorgten sieben Rettungswagen und mehrere hundert Feuerwehrleute und Polizisten die Verletzten, die überwiegend Prellungen erlitten hatten. Außerdem brachten die Helfer etwa 200 nicht verletzten Verkehrsteilnehmern bei klirrender Kälte heißen Tee und wärmende Decken.

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