Massenpanik in Indien
Mindestens 41 Tote bei während Hindu-Festes

Mindestens 41 Menschen sind am Mittwoch bei einer Massenpanik während eines Hindu-Festes in Indien getötet worden. Fernsehberichten zufolge wurden zudem mehr als 170 Pilger bei dem Unglück während der so genannten Kumbh Mela in der westlichen Stadt Nashik verletzt.

HB/dpa NEU DELHI. Zu dem tödlichen Gedränge kam es, als sich mehrere Millionen Menschen zu einem rituellen Bad am Ufer des Flusses Godaviri versammelten. Die meisten Verletzten erlitten Knochenbrüche oder Prellungen.

Augenzeugen berichteten von chaotischen Zuständen auf der diesjährigen Kumbh Mela. In Indien wird in vier Städten alle drei Jahre reihum ein Kumbh-Mela-Fest gefeiert. Die wichtigste Kumbh Mela findet in Allahabad statt. Das Fest geht auf einen hinduistischen Mythos zurück. Demnach verlor ein Gott auf der Flucht vor Dämonen an vier Orten Nektar. Die Kumbh Mela zieht Millionen von Pilgern aus ganz Indien und dem Ausland an. Mit dem Reinigungsvorgang im Fluss hoffen die Pilger, ihre „Sünden“ wegspülen zu können.

Auf dem Pilger-Fest ist es wiederholt zu tödlichen Unfällen gekommen: 1954 starben 800 Pilger bei einer Massenpanik auf der Kumbh Mela in Allahabad, in 1984 kamen bei einem Massenauflauf in Haridwar 200 Menschen ums Leben. 1989 starben 350 Menschen in Nashik.

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