Maya- und Azteken-Kunstwerke
Vermisste Museumsstücke in München aufgetaucht

Spektakulärer Fund in München: Die Bayerische Polizei hat dort bislang als verschollen geltende Kunstwerke aus Süd- und Mittelamerika ausfindig gemacht. Wie die Schätze nach München gelangten, ist noch unklar. Schon jetzt streiten mehrere Länder um den Besitz.

HB MÜNCHEN. Das Bayerische Landeskriminalamt hat nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ in München Maya- und Azteken- Kunstwerke im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) sichergestellt. Wie die Zeitung weiter schreibt, seien in einer Lagerhalle 1 100 vermisste Museumsstücke darunter Skulpturen, Masken und Schmuckstücke entdeckt worden. Mehrere südamerikanische Länder hätten bereits Rechtsansprüche angemeldet.

Ein Kunstsammler aus Costa Rica behauptet nach Angaben der Zeitung, er sei der rechtmäßige Besitzer. Das Landeskriminalamt habe die Kunstwerke im Auftrag von Interpol aufgespürt. Die Staatsanwaltschaft München habe die Beschlagnahme der Kunstgegenstände bis zur Klärung der Sachlage angeordnet, berichtete das Blatt weiter.

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