Medien
Pulitzerpreise für „Los Angeles Times“

HB NEW YORK. Zwei der begehrten US-Medienauszeichnungen gewann auch das „Wall Street Journal“, darunter für eine bewegende Darstellung des Schicksals von Krebskranken. Die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press wurde vom Preiskomitee der New Yorker Columbia-Universität für Bilder „von blutigen Szenen der einjährigen Kämpfe in irakischen Städten“ mit dem Pulitzerpreis für Nachrichtenfotografie geehrt.

Mit ihren zwei Pulitzerpreisen hat die „Los Angeles Times“ ihren Ruf als eine der besten Zeitungen Amerikas gefestigt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die kalifornische Tageszeitung sogar fünf der mit jeweils 10 000 Dollar (7 700 Euro) dotierten Pulitzerpreise gewonnen.

Die einst mit Pulitzerpreisen überhäufte „New York Times“ bekam, wie schon im Vorjahr, nur einen der hoch angesehenen Medienpreise ab. Das Flaggschiff des liberalen US-Ostküstenjournalismus wurde für Beiträge über Vertuschungsbemühungen im Zusammenhang mit tödlichen Unfällen an Bahnübergängen ausgezeichnet. Völlig leer ging die ansonsten ebenfalls häufig geehrte „Washington Post“ aus.

Der Literatur-Pulitzerpreis ging an Marilynne Robinson für ihren Roman „Gilead“. Die Auszeichnung für Theaterstücke erhielt John Patrick Shanley für „Doubt, a parable“. Mit dem Sachbuchpreis wurde der Autor Steve Coll für eine entlarvende Darstellung der Hintergründe von CIA-Einschätzungen über Afghanistan und den Terroristenführer Osama bin Laden geehrt.

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