Mehr als 70 Tote nach Unwettern in der Dominikanischen Republik
Schwere Unwetter in der Karibik

Schwere Überschwemmungen haben in der Dominikanischen Republik mehr als 70 Menschen das Leben gekostet. Wie der Zivilschutz am Montag mitteilte, wurden in der Stadt Jimaní an der Grenze zu Haiti außerdem noch 300 Menschen vermisst. Dort war nach tagelangen Regenfällen der Fluss Solié über seine Ufer getreten und hatte einen ganzen Stadtteil überflutet.

HB SANTO DOMINGO. „Wir haben bis jetzt 76 Tote gezählt“, berichtete der Gouverneur der Provinz Independencia, Tito Herasme, aus Jimaní per Telefon. In der relativ trockenen Grenzregion rund 280 Kilometer westlich von Santo Domingo hatte es drei Tage lang heftig geregnet. Das Wasser, das aus den Bergen herabströmte, verwandelte den Fluss Solié in einen reißenden Strom. Das Stadtviertel La Cuarta wurde fast völlig zerstört. „Jimaní muss man neu aufbauen“, sagte der Direktor von Radio Jimaní, Amaury Peña. Die Stadt war am Montagabend weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Hubschrauber schafften erste Hilfsgüter heran.

Jimaní liegt an der Hauptstrecke von Santo Domingo nach Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis. Auch aus dem Nordosten der Dominikanischen Republik sowie aus der Hauptstadt selbst wurden Überschwemmungen und einige Erdrutsche gemeldet.

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