«Mehr kann ich nicht ertragen»
Jackson-Prozess geht nach Ostern weiter

Der Prozess um Michael Jackson wird vertagt. Zuvor wurden in der Verhandlung Sex-Fotos gezeigt. Dem Richter wurde das bald zu viel.

HB BERLIN. Popstar Michael Jackson kann für ein Paar Tage durchatmen: Der Prozess um den Star, der einen Jungen sexuell missbraucht haben soll, wurde bis nach Ostern vertagt. Er wolle während der freien Tage mit seinen Kindern ausspannen, antwortete Jackson auf die Frage, wie er das Wochenende verbringen wolle.

Die Staatsanwaltschaft zeigte den Geschworenen am Freitag Bilder nackter Frauen aus Sex-Magazinen. Sie waren im Schlafzimmer des Popstars konsfisziert worden. Die Fotos wurden an die Wand des Gerichtssaals projiziert, doch der Richter Rodney Melville machte der Bilderschau 15 Minuten eher als geplant ein Ende: «Mehr kann ich nicht ertragen», begründete er seinen Entschluss scherzhaft.

Die Polizei hatte sowohl von Jackson als auch vom mutmaßlichen Opfer Fingerabdrücke auf den Zeitschriften gefunden. Jacksons Verteidiger argumentierten jedoch, dass der Popstar und der Junge die Magazine nie gemeinsam angesehen hätten. Der Junge und dessen Bruder hätten vielmehr in den persönlichen Sachen des Sängers herumgewühlt, ohne dass dieser es erlaubt hätte.

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