Mehrere Pannen
US-Kongressgebäude nach Halloween-Scherz geräumt

Eine Halloween-Verkleidung und ein Plastik-Revolver haben am Donnerstag zu einer Evakuierung eines US- Kongressgebäudes geführt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde die vermeintliche Waffe bei einer Röntgenkontrolle im Rucksack einer jungen Frau entdeckt.

HB WASHINGTON. Der Beamte sei kurzfristig abgelenkt gewesen und in der Zeit seien die junge Frau und zwei Begleiter weiter gelaufen. Der Beamte löste Alarm aus, und das Cannon-Gebäude, in dem viele Kongressabgeordnete ihre Büros haben, wurde daraufhin evakuiert. Jeder, der das Gebäude verlassen wollte, wurde überprüft.

Die Polizei begann, das Gebäude Raum für Raum zu durchsuchen. Nach Angaben des Chefs der Kapitolpolizei, Terrence Gainer, meldete sich die junge Frau, als sie die ganze Aufregung bemerkte, und übergab ihren Rucksack mit dem Halloween-Kostüm und dem Spielzeugrevolver.

Beobachter merkten an, dass die Kongressabgeordneten zwar sehr ruhig reagierten, dass es bei der Polizei jedoch einige Pannen gab.

So wurde der angebliche Revolver erst zu spät auf dem Bildschirm des Röntgengeräts entdeckt, und dann wurde zunächst fälschlich nach einem Mann gesucht. Zudem erklärten die meisten Abgeordneten, dass sie nicht von der Kapitolpolizei sondern von den Nachrichtensendern über die möglicherweise gefährliche Situation in ihrem Haus informiert wurden.

Das Cannon-Gebäude ist über Tunnels und Gänge mit dem Hauptgebäude des Kongresses, dem Kapitol, verbunden. Diese Verbindungen wurden nach dem Alarm sofort gesperrt.

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