Mehrfachmord in China-Restaurant: Blut erhärtet Verdacht gegen Sittensen-Verdächtigen

Mehrfachmord in China-Restaurant
Blut erhärtet Verdacht gegen Sittensen-Verdächtigen

Nach dem siebenfachen Mord in einem China-Restaurant im niedersächsischen Sittensen hat sich der Tatverdacht gegen einen von zwei verhafteten Vietnamesen erhärtet. An seiner Kleidung wurde Blut nachgewiesen, das durch eine DNA-Analyse einem der Opfer zugeordnet werden konnte.

HB HANNOVER. Der Tatverdächtige war einen Tag nach dem Blutbad gemeinsam mit einem weiteren Beschuldigten bei einer Straßenkontrolle festgenommen worden. Die beiden Männer im Alter von 31 und 33 Jahren sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Die Sonderkommission des Landeskriminalamts Niedersachsen teilte weiter mit, am Dienstag seien in Bremen und Bremerhaven die Wohnungen von vier weiteren Personen durchsucht worden. Sie stünden im Verdacht, tatrelevante Verbindungen zu den beiden Inhaftierten zu haben. Bei den Durchsuchungen seien zahlreiche Gegenstände sichergestellt worden, die als Beweismaterial in Betracht kommen. Weitere Angaben dazu lehnte die Polizei ab. Nach ihren Angaben gehen die über 100 Ermittler derzeit rund 400 Hinweise nach.

Vor rund zwei Wochen waren im China-Restaurant „Lin Yue“ im niedersächsischen Sittensen sechs Personen erschossen worden. Ein siebter Mann erlag später seinen Verletzungen, ein zweijähriges Mädchen überlebte das Verbrechen. In der vergangenen Woche hatten die Polizei erstmals öffentlich die Vermutung geäußert, dass asiatische Mafiabanden hinter der Bluttat stecken könnten.

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