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Menschen fliehen aus der Stadt: Bangkok droht eine Jahrhundertkatastrophe

Bangkok droht am Samstagabend in einer Wasserflut von bis zu zwei Metern Höhe zu versinken. Hunderttausende verlassen die thailändische Hauptstadt. Die Schäden an der Wirtschaft sind schon jetzt massiv.

Rekordhöhe erreichte der Fluß durch Bangkok am heutigen Freitag. Quelle: dapd
Rekordhöhe erreichte der Fluß durch Bangkok am heutigen Freitag. Quelle: dapd

BangkokGünter Raichle ist nicht nur der Geschäftsführer des deutschen Optikkonzerns Rodenstock, er ist auch Kommandant über eine eigene Festung. „Wir verbarrikadieren alles”, sagt der Leiter von Rodenstock Thailand. Seine Fabrik im Osten von Bangkok ist sozusagen die letzte Front vor den Wassermassen.

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Das Industriegebiet Lat Krabang, ist die letzte von acht solchen Anlagen im Grossraum Bangkok, die noch nicht unter Wasser steht. „Vom Norden her drücken 15 Milliarden Kubikmeter Wasser gegen Bangkok. Der Chao-Praya-Fluss kann pro Tag gerade mal 400 Millionen Kubikmeter führen”.

Auf Bangkok kommt am Samstagabend ab 18 Uhr mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Jahrhundertkatastrophe zu. Zwischen 20 Zentimetern und 1,50 Meter werde das Wasser im Stadtzentrum stehen – vielleicht Wochen lang - wenn der Chao Praya über die Ufer tritt, sagt Premierminsterin Yingluck Shinawatra. Raichle siehts noch düsterer: „Bis zu zwei Meter”, fürchtet er.

Das kann dann geschehen, wenn gleichzeitig mit den Fluten im Norden der Stadt im Süden der gezeitenbedingte Anstieg des Meeres im Golf von Thailand gegen die Wassermassen drückt. Dies sei das schlimmstmögliche Szenario, sagen Experten.

  • 28.10.2011, 23:40 UhrAnonymer Benutzer: EU-Jurist

    Widerliches Pack!

  • 28.10.2011, 22:03 UhrAnonymer Benutzer: FreundHein

    In Thailand sieht man sehr schön was passiert, wenn sich die Politik populistisch um ihr Image kümmert, statt um die Probleme des Landes. Wobei gelbe und rote sich da kaum was geben.
    Das die Stadt der Engel (Krung Thep) in den Ozean rutscht ist weder neu noch originell. Rama IX. hat es nach dem letzten gelben Putsch versäumt, die Zügel wieder selber in die Hand zu nehmen oder an seinen fähigsten Nachkommen weiterzureichen. Das der "Bildzeitungsfürst" Thaksin mit seinen leeren Versprechungen (der Mann ist eine Kreuzung aus Berlusconi und Kohl) nach den Flughafenblockaden eine Schlacht verloren hatte, aber nicht den Krieg, konnte jeder mit etwas Kenne vorhersehen.

    Mal gespannt, wann hier mal die Bürger merken, das unsere Bundesmutti uns genauso absaufen lässt wie Thaksins angeheiratete Sockenpuppe die Thais.

  • 28.10.2011, 18:57 UhrAnonymer Benutzer: Juser

    Einfach mal die Entwicklung der z. Bsp. Festplattenpreise anschauen. Braucht man zwar nicht zwingend zum Überleben, aber für die Wirtschaft, an der nunmal eine funktionierende IT-Infrastruktur dranhängt schon.
    Anscheinend wird der weltweite Hauptbedarf an Festplatten in Thailand produziert. Enbenso große Teile von Fotokameras z. Bsp. Nikon usw.

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