Menschen leben seit vier Wochen in Notunterkünften
Philippinischer Vulkan Mayon brodelt wieder

Nach drei Wochen relativer Ruhe hat der philippinische Vulkan Mayon in mehreren Explosionen wieder Asche und Rauch ausgestoßen. Geologen registrierten von Montag bis Dienstagmorgen mindestens sieben Explosionen und mehrere Erdbeben.

HB MANILA. Dies deutet nach Ansicht der Experten auf einen möglicherweise bevorstehenden Ausbruch hin. Die bereits in Sicherheit gebrachten Bewohner der gefährdeten Region wurden aufgefordert, noch nicht in ihre Häuser zurückzukehren.

Der 2 462 Meter hohe Vulkan stößt seit dem vergangenen Monat immer wieder Asche und Lava aus. Viele Bewohner der umliegenden Dörfer sind schon seit vier Wochen in Notunterkünften untergebracht und würden gerne in ihre Häuser zurückkehren. Avelino Cruz vom Verteidigungsministerium erklärte jedoch, die derzeit gültige zweithöchste Alarmstufe bleibe bestehen. Er rief die Menschen zur Geduld auf. Sie sollten in den Notunterkünften bleiben, wo sie sicher seien. Derzeit sind dort rund 35 000 Menschen untergebracht. Weitere 6 000, die nicht in gefährdeten Gebieten wohnen, aus Angst aber dennoch die Schutzräume aufsuchten, wurden aufgefordert, nach Hause zu gehen. So sollten die überfüllten Notunterkünfte entlastet werden.

Der Mayon ist einer von 22 aktiven Vulkanen auf den Philippinen. Bei seinem schwersten Ausbruch kamen 1814 mehr als 1 200 Menschen ums Leben.

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