Menschen leicht verletzt
Schweres Erdbeben erschütert Ost-Sibirien

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag den Osten Sibiriens erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatten die nächtlichen Erdstöße eine Stärke von 7,7 und waren die stärksten in der Region seit mehr als 100 Jahren.

HB WASHINGTON. Dabei seien an der Ostküste der Halbinsel Kamtschatka einige Gebäude und eine Landebahn beschädigt worden, sagte ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutz-Ministeriums. Einige Menschen seien leicht verletzt worden. Berichte über Tote lagen nicht vor.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Zentrum des Bebens 70 Kilometer östlich des Ortes Tilitschiki. Die von rund 12.000 Menschen bewohnte Gegend sei nach Mitternacht von einem Erdstoß der Stärke 7,7 erschüttert worden. Darauf seien zehn kleinere Nachbeben gefolgt. Dem US-Institut zufolge war es das stärkste Beben seit 1900.

Die Halbinsel Kamtschatka liegt rund 6000 Kilometer östlich von Moskau. Durch seine Vulkanlandschaft und wild lebenden Tiere entwickelt sich das Gebiet zunehmend zu einer Touristenattraktion.

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