Menschen liefen in Panik auf die Straße: Luftbrücke für Opfer des Erdebebens in Marokko

Menschen liefen in Panik auf die Straße
Luftbrücke für Opfer des Erdebebens in Marokko

Mit Hilfe einer Luftbrücke werden die Opfer des schweren Erdbeben in Marokko mit Hilfsgütern versorgt. Bei dem Beben im Norden des Landes sind bis zu 300 Menschen ums Leben gekommen.

HB RABAT. Aus dem ganzen Land seien zudem Rettungsteams in das Katastrophengebiet geschickt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend in Rabat mit. An Helfern mangele es nicht. Mitarbeiter ausländischer Hilfsorganisationen berichteten, es würden vor allem Decken und Zelte für die zahlreichen Obdachlosen benötigt.

König Mohammed VI. brach unterdessen in das Erdbebengebiet auf, um sich persönlich ein Bild der Lage zu machen. Der Monarch traf zunächst in Tanger ein und wollte von dort aus weiterreisen.

Nach einer provisorischen Bilanz der staatlichen Nachrichtenagentur MAP wurden bei dem Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala 229 Menschen getötet und 120 verletzt. Die örtlichen Behörden schätzten die Zahl der Toten hingegen auf über 300 und die der Verletzten auf mehr als 1000.

Am schlimmsten war die Gegend um die Stadt Al Hoceima an der marokkanischen Mittelmeerküste betroffen. In der Stadt selbst gab es nur Gebäudeschäden. In den umliegenden Dörfern hielten jedoch die aus Lehm errichteten Häuser dem Beben nicht Stand. Im Dorf Ait Kamra und anderen Ortschaften stürzten praktisch alle Gebäude ein, hieß es. Die Erschütterungen waren auch im Süden Spaniens zu spüren. Dort gab es aber weder Verletzte noch Sachschäden.

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