Messe für Germanwings-Opfer Trauergottdienst ohne Frankreichs Präsidenten

Der Trauergottesdienst für die Absturzopfer des Germanwings-Unglücks in den französischen Alpen muss ohne Frankreichs Präsidenten Hollande stattfinden. Dennoch kommen viele europäische Spitzenpolitiker in den Kölner Dom.
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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (l.) und Frankreichs Präsident Francois Hollande: Hollande wird nicht bei der Trauerfeier dabei sein. Quelle: AFP
Da waren sie noch zu zweit

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (l.) und Frankreichs Präsident Francois Hollande: Hollande wird nicht bei der Trauerfeier dabei sein.

(Foto: AFP)

KölnBei der Trauerfeier für die Opfer des Germanwings-Absturzes an diesem Freitag im Kölner Dom wird Frankreich nicht von Präsident François Hollande vertreten, sondern von Außenminister Laurent Fabius. Das teilte am Montag die nordrhein-westfälische Staatskanzlei mit. Spanien – das nach Deutschland die meisten Opfer zu beklagen hatte – wird durch Verkehrsministerin Ana Pastor Julián repräsentiert.

Auf deutscher Seite nehmen unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft teil.

Als derzeitiger Bundesratspräsident kommt zudem der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Außer mehreren hundert Angehörigen werden etwa 50 Helfer aus Deutschland und Frankreich erwartet, die am Absturzort im Einsatz waren.

Auch Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, den Trauergottesdienst und anschließenden staatlichen Trauerakt vor Ort mitzuerleben. So werden die Trauerfeiern auf eine Großbildleinwand auf dem Bahnhofsplatz neben dem Dom übertragen.

250 Plätze im Dom sind für Bürger reserviert. Interessierte müssen sich um 10 Uhr melden. 450 weitere Bürger können das Geschehen nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz in der benachbarten Kirche St. Mariä Himmelfahrt verfolgen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Kerzen und Blumen niederzulegen.

Bei dem Absturz in den französischen Alpen waren am 24. März 150 Menschen ums Leben gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Copilot die Maschine auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich zum Absturz gebracht.

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  • dpa
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