Mexiko
Pyramide der Teotihuacan-Kultur entdeckt

Am Ostrand der mexikanischen Hauptstadt haben Archäologen eine Pyramide der präkolumbianischen Teotihuacan-Kultur entdeckt. Die antike Kultstätte wurde auf einem Hügel in Itzapalapa errichtet, der seit 1833 Schauplatz eines katholischen Karfreitagsrituals ist.

HB MEXIKO-STADT. Die 18 Meter hohe Pyramide misst nach Angaben der mexikanischen Forscher vom Mittwoch 150 Meter an jeder ihrer vier Seiten. Sie wurde etwa um das Jahr 500 n.Chr. herum errichtet und 300 Jahre später aufgegeben – damals brach die Teotihuacan-Kultur aus unbekannten Gründen zusammen. Später wurde die Pyramide aber von den Coyotlatelcas teilweise wieder aufgebaut – bei dieser wenig bekannten Kultur handelt es sich um die Vorläufer der Tolteken.

Ausgrabungsleiter Jesus Sanchez äußerte die Vermutung, dass sich in der Umgebung noch weitere präkolumbianische Relikte finden lassen. Sie seien aber bedroht durch die zunehmende Ausbreitung der Besiedlung: „Alle Hügel im Tal von Mexiko haben archäologische Überreste, und sie müssen dringend geschützt werden.“

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