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Michael Jackson beteuert Unschuld auf Website

Eigens um die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs zurückzuweisen, hat der Popstar einen Internet-Auftritt eingerichtet.

HB LOS ANGELES/NEW YORK. Jackson will auf der offiziellen Website seine Sicht der Dinge darzustellen. Er sei unschuldig, wiederholt Jackson dort, und die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs seien „eine große Lüge“. Wegen des laufenden Verfahrens und auf Anraten seiner Anwälte könne er sich nur begrenzt äußern, erklärte der 45 Jahre alte Popstar seinen Fans und Sympathisanten. Doch warne er vor Leuten, die sich in den Medien als seine Freunde und Sprecher ausgäben.

Derweil berichtete die „New York Post“ über die angeblichen Liebesbriefe und -gedichte des Stars an den Jungen im Mittelpunkt des jüngsten Falles. Sie seien das Kernstück der Anklage. Der Junge war zur Zeit des angeblichen Missbrauchs gerade zwölf Jahre alt. Die Briefe seien „sehr explizit“ und „intim“ und verrieten, dass der Popstar dem Jungen sehr nahe stand.

Die Zeitung verbreitet außerdem Auszüge aus einem Interview des „Daily Telegraph“ in London mit einem früheren Angestellten von Jackson auf der Neverland Ranch, Robert Wegner. Dieser habe mehr als hundert Kinder in Jacksons Schlafzimmer gehen sehen. Insgesamt schätze er die Zahl der Minderjährigen, die in den drei Jahren seiner Anstellung auf Jacksons Ranch übernachteten, auf wenigstens 300, zitierten die Zeitungen Wegner.

Dagegen warnt Jackson auf seiner neuen Webseite, „wir werden uns nicht in Spekulationen verlieren und nicht jede neue Entwicklung kommentieren...“. Vielmehr solle „der fall im Gerichtssaal entschieden werden und nicht in den Medien oder der Öffentlichkeit“, schreibt Jackson.

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