Mick Jagger
Bush hat das Nachsehen

Kampf der Giganten: Rolling-Stones-Boss Mick Jagger und US-Präsident George Bush streiten sich um eine Hotelsuite in Wien. Der Rockstar ist nicht bereit, auf die im voraus gebuchte Nobelunterkunft zu verzichten, nur weil der US-Präsident auch dort absteigen will.

HB LONDON. Nach Angaben des Blattes "Sun" hatte Jagger (62) die „Royal Suite“ im vornehmen Hotel „Imperial“ bereits vor Wochen zum Preis von 3600 Pfund (5200 Euro) pro Nacht für einen Auftritt in der österreichischen Hauptstadt reserviert. Später hätten Beauftragte des drei Jahre jüngeren US-Präsidenten versucht, die Suite und die gesamte Hoteletage für ein zur selben Zeit geplantes Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) mit den USA zu reservieren. Die Antwort Jaggers, der zu den erklärten Gegnern des „Irak- Kriegs-Präsidenten“ gehört, kam den Angaben zufolge in Form eines seiner Songtitel: „You Can't Always Get What You Want“ (Du kannst nicht alles haben, was du willst.) Wie die Zeitung erfahren haben will, wird nun in Wien nach einer geeigneten Ausweichunterkunft für den „mächtigsten Mann der Welt“ gesucht. Anmerkung des Blattes: „President George Bush can't get no satisfaction“. Eine Sprecherin des „Imperial“ dementierte den Bericht. „Von George Bush gibt es keine Anfrage, bei uns zu wohnen - und die Rolling-Stones-Buchung ist noch nicht bestätigt“, sagte sie der österreichischen Presseagentur APA. Dies habe man auch der englischen Zeitung klar gemacht. Das Hotel überlege nun, gegen die „Sun“ vorzugehen.

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